Der Rosenkranz

Ein Gebet, das mich näher zu Jesus führte.

Was ich viele Jahre ablehnte, wurde später zu einem festen Bestandteil meines Gebetslebens.
Der Rosenkranz ist für mich weit mehr als eine Gebetskette. Er ist eine Einladung zur Stille, zur Betrachtung des Evangeliums und zur Begegnung mit Jesus Christus.

Was ist der Rosenkranz?

Der Rosenkranz ist eines der bekanntesten Gebete der katholischen Kirche.

Für manche Menschen ist er eine Gebetskette. Für andere eine tägliche Gewohnheit. Für viele ist er ein Weg, im Alltag zur Ruhe zu kommen und den Blick immer wieder auf Jesus Christus zu richten.

Der Rosenkranz führt nicht von Jesus weg.
Er führt immer wieder zu ihm hin.

Während die Gebete gesprochen werden, betrachten wir die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben Jesu – seine Menschwerdung, sein Wirken, sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung.

Maria hat im Rosenkranz eine besondere Rolle. Als Mutter unseres Herrn steht sie nicht im Mittelpunkt anstelle von Jesus, sondern weist immer auf ihn hin. Mit ihr betrachten wir die Geheimnisse des Lebens Jesu und lassen uns tiefer in das Evangelium hineinführen.

Der Rosenkranz ist deshalb weit mehr als die Wiederholung einzelner Gebete.

Er lädt dazu ein, das Evangelium zu betrachten und sich immer wieder bewusst zu machen, was Jesus Christus für uns getan hat.

Vielleicht betest du den Rosenkranz bereits seit vielen Jahren. Vielleicht hältst du heute zum ersten Mal einen Rosenkranz in der Hand.

Ganz gleich, wo du gerade stehst: Der Rosenkranz ist eine Einladung zu Gebet, Stille und der Begegnung mit Jesus Christus.

Lange Zeit verstand ich den Rosenkranz nicht.

Obwohl ich katholisch aufgewachsen bin, hatte der Rosenkranz viele Jahre keinen Platz in meinem Leben.

Später hörte ich immer wieder Stimmen, die den Rosenkranz kritisierten. Es wurde gesagt, er sei nicht biblisch, man würde Maria anbeten oder sich von Jesus entfernen.

Viele dieser Aussagen übernahm ich damals, ohne sie selbst wirklich zu prüfen.

Wenn ich einen Rosenkranz sah, verstand ich nicht, warum Menschen ihn beteten oder weshalb er ihnen so viel bedeutete.

Was ich damals ablehnte,
wurde später zu einem der größten Geschenke meines Glaubenslebens.

Heute weiß ich, dass viele meiner damaligen Vorstellungen nicht dem entsprachen, was der Rosenkranz tatsächlich ist.

Denn der Rosenkranz führt nicht weg von Jesus Christus – er führt immer wieder zu ihm zurück.

Gott führte mich Schritt für Schritt dorthin.

Als Jesus mich zurück zur katholischen Kirche führte, begann gleichzeitig etwas Neues.

Immer wieder wurde mein Blick auf den Rosenkranz gelenkt.

Dabei war es nicht so, dass Menschen mich davon überzeugen wollten oder Diskussionen meine Meinung verändert hätten.

Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Gott selbst mich Schritt für Schritt dorthin führte.

Je mehr ich betete,
desto klarer wurde der Weg.

Anfangs hatte ich viele Fragen.

Ich wollte sicher sein, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass das, was ich erlebte, wirklich von Gott kam.

Deshalb brachte ich diese Fragen immer wieder ins Gebet.

Mit der Zeit wich die Unsicherheit einer tiefen Gewissheit und einem Frieden, den ich vorher nicht kannte.

Was einst fremd für mich war, wurde nach und nach zu einem festen Bestandteil meines Gebetslebens.

Mein erster handgeknüpfter Rosenkranz.

Als Gott mich Schritt für Schritt zum Rosenkranz führte, wollte ich lernen, dieses Gebet selbst zu beten.

Eine Freundin wollte mir zu meinem Geburtstag einen Rosenkranz schenken.

Der Rosenkranz wurde verschickt, doch er kam nie bei mir an und galt schließlich als verloren.

Erst viele Monate später wurde er doch noch zugestellt.

Damals wusste ich noch nicht,
dass daraus etwas Besonderes entstehen würde.

Also begann ich, meinen ersten Rosenkranz selbst zu knüpfen.

Was zunächst nur eine praktische Lösung war, wurde zu etwas viel Größerem.

Während ich die einzelnen Perlen auswählte und den Rosenkranz anfertigte, entstand eine tiefe Wertschätzung für dieses besondere Gebet.

Aus diesem ersten selbst geknüpften Rosenkranz entstand später der Wunsch, auch für andere Menschen Rosenkranz-Unikate anzufertigen.

Rosenkränze, die nicht nur schön sind, sondern vor allem zum Gebet einladen und ihre Besitzer viele Jahre begleiten dürfen.

Kostenfreier Gebetsbegleiter

Den Rosenkranz kennenlernen.

Vielleicht hast du bisher noch nie einen Rosenkranz gebetet. Vielleicht hältst du heute zum ersten Mal einen Rosenkranz in der Hand. Oder du betest ihn bereits seit vielen Jahren und möchtest die Schönheit dieses Gebets neu entdecken.

Ganz gleich, wo du gerade auf deinem Weg stehst: Im kostenfreien digitalen Gebetsbegleiter „Der Rosenkranz – Schritt für Schritt gebetet“ findest du eine einfache Einführung, die einzelnen Gebete und eine verständliche Anleitung für den Einstieg oder zur Vertiefung deines Gebets.
Zum Gebetsbegleiter

Warum ich Rosenkranz-Unikate fertige.

Aus meinem ersten selbst geknüpften Rosenkranz entstand später der Wunsch, auch für andere Menschen Rosenkränze anzufertigen.

Nicht als Schmuckstücke. Sondern als Begleiter im Gebet.

„Jeder Rosenkranz beginnt mit dem Wunsch,
einen Menschen im Gebet zu begleiten.“

Vielleicht bist du selbst auf der Suche nach einem besonderen Rosenkranz, der dich viele Jahre auf deinem Weg mit Gott begleiten darf.

Der Rosenkranz heute.

Heute ist der Rosenkranz ein fester Bestandteil meines Alltags geworden.

Er begleitet mich in Zeiten der Freude ebenso wie in Zeiten der Sorge, der Krankheit und der Unsicherheit.

Durch ihn richte ich meinen Blick immer wieder neu auf Jesus Christus und auf die Geheimnisse seines Lebens.

Was ich viele Jahre ablehnte, wurde zu einem der größten Geschenke meines Glaubensweges.

„Der Rosenkranz führte mich nicht von Jesus weg.
Er führte mich näher zu ihm.“
Gottes reichen Segen wünsche ich dir auf deinem Weg.
— Eileen, KATHOLISCHES WORT